E-Commerce & Webshops

Shopware 6 – Headless E-Commerce

Vorteile von Shopware 6
Alles neu, alles anders: Die Vorteile von Shopware 6 Bild von Nikita Kachanovsky von Unsplash
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  • Welche Neuerungen bringt das Update?
  • Die Vorteile von Shopware 6
  • Neue Regeln und E-Commerce-Handling

Seit 2004 entwickelt sich Shopware stetig weiter. Mit Shopware 6 soll nun alles anders werden: Einfacher, flexibler, besser, headless. Shopware selbst beschreibt sich als modulares Shopsystem, dessen Ziel es ist Produkte zu präsentieren, Online Marketing zu integrieren und Bestellungen abzuwickeln. Der Kunde der Zukunft will und muss Dank Shopware 6 keine technischen Kompromisse mehr hinnehmen. Jetzt werden Einkaufserlebnisse geschaffen, losgelöst von klassischen Online-Shops, die überzeugen, sich abheben und Emotionen wecken. Einfach nur einkaufen war gestern.

Shopware 6 ist eine neue Art des Shopsystems. Flexibles und zudem kosteneffektives Entwickeln wird durch die all-in-one API ermöglicht. Alle Funktionen, von Design bis ERP, werden über eine Schnittstelle angesprochen und können einfacher individualisiert und passgenau für alle Kanäle bereitgestellt werden. Desktop, mobile Apps, Wearables, der Sprachassistent oder sonstige Geräte werden dynamisch und vor allem einfacher angebunden. Selbst das Backend wird anpassbarer. Umständliche Anbindungen von Drittsystemen gehören der Vergangenheit an!

Ein neuer Core, der sich in die Komponenten Checkout, Content, Framework, Migration und System teilt, bildet den technischen Unterbau für diese Flexibilität. Storefront und Administration werden unabhängig von der Core-Instanz sein. Zusätzlich ist ein neues Plugin-System geplant, um einfacher Plugins zu verwalten. Die Datenübernahme von Version 5 soll über einen Connector realisiert werden.

Shopware 6 Roadmap: Entwicklung mitverfolgen

Den aktuellen Stand von Shopware 6 und die bisherige Entwicklung sowie die weitere Planung können Sie der Shopware Roadmap entnehmen. Hier werden Meilensteine veröffentlicht und darüber informiert, ob der geplante Start im Juli 2019 realisiert wird. Außerdem gibt dieser einen Ausblick wie Shopware 6 sich mit Funktionen weiterentwickeln wird.

Alles anders: Die Vorteile von Shopware 6

Flexibilität und Freiheit

Mit Shopware 6 sind Entwickler nicht mehr an starre Vorgaben, Designs oder Templates gebunden. Das Symfony PHP Framework wurde vollständig integriert, wodurch eine programmiertechnische Einheitlichkeit geschaffen wird. Im Frontend löst Twig die Frontend Template Engine Smarty ab. Vue.js wird durch ExtJS ersetzt.

Individuell, angebotsbezogen und persönlich: Regeln mit Shopware 6

Während die Contentpflege derzeit abhängig von der Designvorlage ist, ermöglicht Shopware 6 durch den Headless-Ansatz eine hundertprozentige Trennung von Content, Design und Programmierung.

Zusätzlich können Regeln im Rulebuilder festgelegt werden, z.B. indem Themen geclustert werden. So ist es beispielsweise möglich zu allen Hosen immer auch Gürtel auszuspielen. Eine weitere Möglichkeit ist die freie Preisgestaltung. Dort definieren Shopbetreiber beispielsweise, dass NutzerInnen im Umkreis eines lokalen Ladens einen Preisnachlass erhalten, wenn Sie direkt vor Ort kaufen. Außerdem kann die Verfügbarkeit des jeweiligen Artikels mit ausgegeben werden. Hier ergeben sich zahlreiche neue Möglichkeiten, die ohne großen Aufwand und automatisiert umgesetzt werden können.

Internationalisierung des Online-Shops

Für Shops, die international vertreten sind, wird die konfigurierbare Steuerkalkulation ein großer Vorteil sein. Außerdem sind regelbasierte Preise möglich und Checkout Informationen werden mit übergeben. Die Mehrwährungsfähigkeit ist natürlich auch gegeben. 

Shopware 6: Claus Weibrecht von Ironshark über die Vorteile
Shopware 6: Claus Weibrecht von Ironshark über die Vorteile Bildquelle: José Alejandro Cuffia von Unsplash

Shopware 6: E-Commerce Handling

Die Verwaltung von Produkten wird mit Shopware 6 deutlich einfacher und komfortabler. Das ist ein großer Vorteil, weil dies einer der zeitaufwendigsten und wichtigsten Komponenten des Betriebs ist. Zahlreiche neue Möglichkeiten und Funktionen werden die die bisherigen Strukturen deutlich innovieren:

  • Flexiblere Verwaltung von Produkten 
  • Keinerlei Limitierung durch das Design, über alle Geräte hinweg 
  • Flexiblere Contentpflege   
  • Vollständige Integration des Symfony PHP Frameworks
  • Zuweisung von Regeln  
  • Schnellere Einarbeitung z.B. bei Agenturwechsel
  • Marketing Ausbau: Stärkerer Fokus auf Social Media und sprachassistenz-optimiertes SEO

Sollten Sie direkt zu Shopware 6 umziehen?

Partneragenturen haben bereits die Möglichkeit im Shopware Playground Shopware 6 selbst zu testen. Die Beta-Version von Shopware 6 wird im Juli für alle zugänglich sein. Version 6.1 soll im Dezember folgen und dann auch für die Masse tauglich sein. Fraglich ist bisher, wie Shopware die Adaption der Plugins realisiert und darüber hinaus natürlich auch wie fehlerfrei das System laufen wird. Welche Plugins bereits für Shopware 6 verfügbar sein werden kann im unteren Teil der Roadmap mit eingesehen werden. 

Wenn Sie derzeit Shopware 5 nutzen, dann können und sollten Sie sich mit dem Umzug noch etwas Zeit lassen. Informieren Sie sich ob und wann Dritthersteller Ihre notwendigen Plugins zur Verfügung stellen, ebenso wie Warenwirtschaftssysteme Ihre Schnittstellen-Plugins überarbeiten.

Wenn Sie von Magento, Oxid, XT Commerce oder anderen Shopsystemen zu Shopware umziehen möchten, dann steigen Sie am besten mit Shopware 6.1 ein. Die immer noch eher Betastatus innehabende Shopware 6.0 bürgt das Risiko erhebliche Kosten für Bugfixing und nicht vorhandene Plugins zu erzeugen. Nutzen Sie die Chance bis zum Release von Shopware 6.1 im Dezember lieber Ihr Warenwirtschaftssystem zu organisieren. Schauen Sie im Juli inwieweit Shopware bereits Ihre Anforderungen erfüllt und was es nicht kann. Wenn Sie sich jetzt die Zeit nehmen, die Vorbereitung intensiver durchzuführen, wird der Wechsel mit Ihren Agenturpartnern im Dezember optimal vorbereitet sein und realisiert werden können.

Über den Autor

Claus Weibrecht
Geschäftsführer der Ironshark GmbH

Claus Weibrecht hat als jüngster Unternehmer Thüringens im Alter von 16 Jahren die Internetagentur IronShark gegründet (2002), damals noch im Wohnzimmer mit 3 Mann. Heute steht ein qualifiziertes Team aus 35 Geeks und Online-Jägern hinter ihm – immer auf der Suche nach der Schwachstelle in Online-Strategien.

Als zertifizierter Google und Shopware Business Partner widmet sich IronShark den Bereichen E-Commerce, Webentwicklung, Performance Marketing und Machine Learning. 

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IronShark GmbH
Unsere Mission: Auf der Suche nach Schwachstellen in Ihrer Online-Strategie bieten wir Ihnen individuelle Lösungen mit Biss: Wir helfen Ihnen durch maßgeschneiderte Optimierung oder gar Neuausrichtung dabei, die #1 in Ihrem Bereich bzw. Ihrer Nische zu werden! Haie mit Know-how: Als interdisziplinär aufgestellte Internetagentur arbeitet die IronShark GmbH erfolgreich mit Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Unser Team aus aktuell 35 Experten in den Bereichen App-Entwicklung, Qualitätssicherung, PHP, Web Entwicklung mit Shopware, Magento, WordPress, TYPO3, eZ und Laravel, Performance Marketing und Design vereint alle Kompetenzen, die Sie für einen erfolgreichen, ansprechenden und zukunftssicheren Web-Auftritt brauchen. Zu unseren Leistungsschwerpunkten zählen die Gebiete internationaler E-Commerce, Conversion-Optimierung, SEA & SEO Maßnahmen, Bild- und Schrifterkennung sowie Bildverarbeitung und Machine Learning. Ausgezeichnet innovativ: IronShark konnte sich den IQ Innovationspreis 2011 im Bereich Informationstechnologie für ihre Neuerung „DeepView“ sichern. Die mobile App, die auf einer intelligenten Bilderkennung basiert, verknüpft Printmedien auf dem Smartphone mit digitalen und multimedialen Inhalten aus dem Internet. Mit unserer Innovation setzten wir uns gegen mehr als 40 Mitbewerber aus ganz Deutschland durch. Mit unserem Projekt DIRROR konnten wir den ersten digitalen Spiegel der Welt realisieren und damit den Innovationspreis IT 2017 gewinnen. Von damals bis heute: IronShark wurde 2002 als Einzelunternehmen gegründet - mit 3 Mann im Wohnzimmer! Seit Beginn konnte die Full-Service-Internetagentur mit einem überdurchschnittlichen Wachstum, dauerhaften Kunden- und Partnerbeziehungen und stetigem Ausbau des Leistungsspektrums überzeugen. Aus dem anfänglichen Dreiergespann wurde innerhalb der mittlerweile 16-jährigen Firmengeschichte ein aktuell 35 MitarbeiterInnen umfassender Innovationsmotor mit breit gefächertem, interdisziplinärem Expertenwissen. Unser Schwarm wächst stetig und wir erobern überregionale Gewässer. Neben unserem Hauptsitz in Jena haben wir neue Büros in Leipzig und Dresden. Tolle Kunden & herausfordernde Projekte: Unsere Kunden sind in den verschiedensten Branchen tätig: Banken, Händler, Web 2.0, Telekommunikation, Agenturen, Dienstleister, Bau, Handwerk, Forschung & Entwicklung und Verlagswesen sind dafür gute Beispiele. So entstanden mit IronShark beispielsweise der Relaunch von STÄUBLI, der Band-Shop von SALTATIO MORTIS, die Online-Marketing-Erfolge von BÄR SCHUHE & JOE NIMBLE oder die Internet-Plattform des Unternehmens myElco. Wir machen aus Besuchern Ihre Kunden: Wann immer wir an den Punkt kommen, an dem vorhandene Lösungen nicht ausreichen, erschaffen wir einfach eigene! Immer mit dem Ziel: das Beste für unsere Kunden zu erreichen und Lösungen anzubieten, die Spaß machen – den Kunden und den Nutzern. Motiviert und kundenorientiert stechen wir mit unseren Kooperationspartnern in See, um unsere Erfahrung, unsere Innovationskraft und unser Wissen auch in Ihre leistungsstarken und individuellen Anwendungen einfließen zu lassen. Ganz nach unserem Leitsatz: Wir bieten Lösungen, die Spaß machen!